
Auf den Wegen der Erinnerung
Der Erste Weltkrieg in den Dolomiten
Die Geschichte des Ersten Weltkriegs in den Dolomiten entdecken: Schützengräben, Festungen und eine extreme Front, an der Soldaten harten Wintern und den Entbehrungen des Krieges ausgesetzt waren.
Die Dolomiten wurden zu einer der dramatischsten und unzugänglichsten Fronten des Ersten Weltkriegs. Hier kämpften die Soldaten nicht nur gegeneinander, sondern auch gegen die Natur selbst, zwischen aufragenden Gipfeln, eisigen Temperaturen und unaufhörlichen Schneestürmen.
In Stein gemeißelte Erinnerungen
Traces of the Great War in the Dolomites
Der Krieg an der Dolomitenfront hat in den Bergen rund um Camping Sass Dlacia tiefe und bleibende Spuren hinterlassen. Der Valparolapass bildet einen idealen Ausgangspunkt, um die Überreste der Frontlinie zu erkunden und das Museum des Ersten Weltkriegs im Forte Tre Sassizu besuchen – einer restaurierten österreichischen Festung, die einst den ladinischen Namen Intrá I Sas („zwischen den Bergen“) trug.
Von hier aus führen mehrere Wege durch gut erhaltene Schützengräben, militärische Stellungen und Stollen, von denen einige bis heute begehbar sind. Das Fort liegt zwischen dem Sas de Stria mit seinem weit verzweigten Grabensystem und der restaurierten Edelweiß-Stellung. Der Weg setzt sich entlang der Setsas-/Settsass-Frontlinie bis zum Col di Lana fort, dessen Gipfel von italienischen Truppen mit fünf Tonnen Sprengstoff gesprengt wurde – ein Ereignis, bei dem 150 österreichische Soldaten ums Leben kamen.
Jenseits der Pässe Valparola und Falzarego erhebt sich der Lagazuoi, dessen Hänge von kilometerlangen italienischen und österreichischen Stollen durchzogen sind – stille Zeugnisse eines Krieges im Hochgebirge.










