
UNESCO-Welterbe
Willkommen in den Dolomiten
Die Dolomiten sind Italiens verborgenes Juwel. Eine Landschaft aus aufragenden Gipfeln, alpinen Almwiesen und charaktervollen Bergdörfern, in der Natur und Geschichte zu einem zeitlosen Erlebnis verschmelzen, fernab der üblichen Touristenpfade.
Eintauchen in ein natürliches Paradies, in dem sich alles zu Fuß, beim Wandern, Klettern oder auf dem Rad entdecken lässt.
Eine Welt unendlicher Outdoor Möglichkeiten – umgeben von Bergen, die zu den schönsten der Welt zählen.
Eine Welt unendlicher Outdoor Möglichkeiten
Die Dolomiten des Gadertals
Die Dolomiten, in lokalen Legenden als die Bleichen Berge bekannt, erheben sich eindrucksvoll über den sanften Wiesen und bewaldeten Hügeln des Gadertals. Ihre schroffen Gipfel, geformt wie Türme, Burgen und Kathedralen, ragen in den Himmel, während der helle Fels im Abendlicht zu leuchten beginnt. In der Dämmerung erwachen die Berge zur Enrosadira – dem legendären Alpenglühen, das die Wände in feurige Orange-, Rot- und Rosatöne taucht. Ein Naturschauspiel, das in den Dolomiten seine wohl eindrucksvollste Form annimmt.
Die Dolomiten lassen sich entlang der Höhenwege entdecken: zehn Weitwanderwege durchziehen das Gebirge von Nord nach Süd und von Ost nach West. Zwei davon führen durch das Gadertal und Alta Badia. Die Ütia de Börz ist ein idealer Ausgangspunkt für den Dolomiten-Höhenweg Nr. 2.
Für alle, die Abwechslung suchen, führen zahlreiche Kletterrouten hinauf zu diesen einzigartigen Gipfeln und eröffnen immer neue Perspektiven. Mountainbiker umrunden auf der Sellaronda das Sella-Massiv, entdecken alle vier ladinischen Täler oder folgen ihrer eigenen Route – dorthin, wo Landschaft und Vorstellungskraft sie bringen.

Ein Schatz des UNESCO-Welterbes
Die Geschichte der Dolomiten
Im Jahr 2009 wurden die Dolomiten als UNESCO-Welterbe anerkannt. Damit erhielten sie den offiziellen Status eines Naturraums von außergewöhnlichem Wert, der besonderen Schutz und Erhalt verdient. Ausschlaggebend für die Aufnahme waren die einzigartige Schönheit der Felslandschaften in ihrem natürlichen Kontext sowie ihre außergewöhnliche geologische und geomorphologische Bedeutung. Der Schutz dieser Landschaft ist seither nicht mehr nur eine regionale Aufgabe, sondern eine Verantwortung von globaler Tragweite.
Das UNESCO-Welterbe Dolomiten umfasst neun voneinander getrennte Gebirgsgruppen, die sich über das gesamte Dolomitengebiet verteilen. Einige davon liegen in Südtirol, darunter die Naturparks Fanes–Sennes–Prags und Puez–Geisler, andere befinden sich in den Regionen Trentino, Venetien und Friaul-Julisch Venetien.
Die charakteristischen hellen Farben und die ungewöhnlichen Formen der Dolomiten sind das Ergebnis ihrer besonderen geologischen Geschichte. Vor rund 250 Millionen Jahren lag das gesamte Gebiet unter Wasser und war Teil des prähistorischen Tethys-Meeres. Die Dolomiten entstanden als gewaltige Korallenriffe, aufgebaut aus marinen Sedimenten, die sich über Millionen von Jahren abgelagert haben. Durch die Kollision der afrikanischen und europäischen Erdplatten wurden die Alpen – und mit ihnen die Dolomiten – schließlich über den Meeresspiegel gehoben. Zunächst als kleine Atolle, dann als Inseln, entwickelten sie sich im Laufe der Zeit zu den mächtigen Bergen, die heute das Landschaftsbild prägen.
Ihre geologische Bedeutung wurde Ende des 18. Jahrhunderts erkannt, als der Geologe Déodat de Dolomieu die besondere Zusammensetzung des Gesteins erstmals wissenschaftlich beschrieb. Mit ihm erhielten die Dolomiten auch ihren Namen.











